Willkommen in der Welt der Zaporoher Kosaken!



Ich freue mich, nach einigen Jahren des Abschreibens, Forschens und - nicht zuletzt - Programmierens die Früchte meiner Arbeit zu präsentieren. Das ganze nahm einen langen Weg:

Phase I: Forschung

Der Grundstock der hier präsentierten Daten geht zurück auf meine Studien in den Jahren 1985 bis 1991 zur Entstehung einer kosakischen Ober- und militärischen Führungsschicht, die letztlich in der Dissertation "Führer und Geführte bei den Zaporoger Kosaken" nierdergelegt wurden. Schon damals habe ich mit mir gehadert, weil die Darstellung von so viel Teilinformationen eine schiere Herausforderung ist. In der Dissertation habe ich mich dann weitgehend auf die Abstraktion der Informationen verlegt und die Darstellung statistischer Mengen auf einen späteren Zeitpunkt verlegt.

Nach der Promotion habe ich freilich nur sehr selten an dem Thema gesessen. Ein Vortrag mit Ansätzen zur statistischen Auswertung blieb leider unveröffentlicht.


Phase II: Neuorientierung

Zwischen 1991 und 1996 änderte ich meinen Forschungsschwerpunkt auf das russische Dorf im 18.Jahrhundert. Danach begann eine Phase der völligen Umorientierung: Ich sattelte um auf das Beratungsgeschäft und Projektmanagement in IT-Fragen, in welchem ich noch heute tätig bin.


Phase III: Verbinde das 1. mit dem 2. Leben !

Im Sommer 2001 hat mich die alte Leidenschaft wieder gepackt. Das Projekt hieß nun: Verbinde das alte mit dem neuen Leben (Meilensteine gibt's aber nicht ;-))! Ich begann damit, die alten in WordPerfect-Format gespeicherten Personendaten meiner Kosaken (ca. 1800 Seiten) in eine Datenbank zu packen. So waren die Informationen zwar besser verfügbar, jedoch fehlte die Darstellungsebene. Frisch aus einem Beratungsauftrag zu Internetanwendungen entlassen, beschloß ich, eine entsprechende Oberfläche um meine Kosakendaten zu stricken.


Phase IIIa: Der Zwang zur Modernisierung

Eine Zwischenphase musste jetzt (2018) eingelegt werden: Die bisher präsentierte Web-Applikation basierte auf einer nunmehr veralteten Technik: PHP4 und PHP5. In den letzten Jahren ergaben sich daraus immer neue Schwierigkeiten, die die Pflege des Codes mühsam machten und erschwerten. Aus diesem Grunde wurden die Seiten neu und v.a. auf einer neueren Technik neu gestaltet.


Phase IV: Wird es die auch noch geben ... ?

Je länger ich an diesen Seiten arbeite, desto mehr komme ich wieder in Versuchung, doch wieder "forscherisch" tätig zu werden. An den präsentierten Daten ist so viel zu erklären und zu erläutern, die erzwungene Logik eines binären Systems eröffnet zudem wieder neue Aspekte der wissenschaftlichen Arbeit, dass das eigentlich alles aufgeschrieben werden will ...